
AGB
feinfühlig zugewandt
Dr. med. Johanna Tillner
BFB® bindungsorientierte Familienbegleiterin
Cecilienstraße 25
12307 Berlin
feinfuehlig.zugewandt@gmail.com
– nachfolgend „Beraterin“ genannt –
Präambel
(1) Die Parteien sind sich darüber einig, dass die Beratungsangebote keine medizinische Heilbehandlung oder medizinische Therapien sind, auch nicht im Sinne des Heilpraktikergesetzes.
Die Beraterin kann keine Heilversprechen oder Erfolge garantieren.
(2) Die Beratung ist ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess. Der Erfolg ist stets von der Umsetzung durch den Auftraggeber und weiteren, nicht immer beeinflussbaren, Faktoren abhängig. Eine wertschätzende Grundhaltung und respektvoller Umgang miteinander sind Grundvoraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber*in und Beraterin. Ehrliche und korrekte Angaben sind an dieser Stelle ausschlaggebend.
(3) Bei Inanspruchnahme eines Beratungsangebotes erklärt der/die Auftraggeber*in, dass das betreffende Kind regelmäßig von einem/einer Facharzt/Fachärztin für Kinderheilkunde untersucht wird. Alle Vorsorge-Untersuchungen (U-Untersuchungen) werden und wurden im vorgesehenen Zeitraum durchgeführt. Jeglicher Krankheitsverdacht wurde fachärztlich ausgeschlossen bzw. therapiert, organische Beschwerden liegen nicht (mehr) vor.
(4) Eine Beratung - auch durch eine ärztliche Beraterin - ersetzt keine Untersuchung und Behandlung durch einen Facharzt oder Therapeuten. Sollte es medizinische Bedenken geben, müssen diese durch entsprechende fachkundige AnsprechpartnerInnen (Facharzt/Fachärztin, Zahnarzt/Zahnärztin, psychotherapeutische Psychologen und Psychologinnen, Psychiater und Psychiaterinnen usw.) abgeklärt werden. Über relevante ärztliche Behandlungen, akute oder chronische Erkrankungen sollte die Beraterin unterrichtet werden, sofern diese das Thema der Beratung betreffen.
(5) Sollte bei den Eltern oder engen Verwandten/Bezugspersonen des Kindes ein Verdacht auf eine psychische Erkrankung vorliegen und/oder aktuell eine psychische Erkrankung diagnostiziert werden, sollte der Auftraggeber die Begleiterin unbedingt vor dem Termin darüber informieren, sofern dies für die Beratung relevant ist.
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge, deren Gegenstand die Erarbeitung und Aufbereitung von entscheidungsrelevanten Informationen (Rat und Auskünfte) jeglicher Art, durch die Beraterin an den/die Auftraggeber*in ist.
2. Vertragsgegenstand; Zielsetzung
(1) Die Beraterin führt mit dem/der Auftraggeber*in eine Beratung durch, die unter anderem folgende Themen abdecken kann:
-
Ganzheitliche und bedürfnisorientierte Schlafberatung in Bezug auf das Schlafverhalten des Kindes/der Kinder des Auftraggebers;
-
Ganzheitliche und bedürfnisorientierte Stillberatung in Bezug auf die Stillbeziehung zwischen dem/der Auftraggeber:in und des Kindes/der Kinder
-
Ganzheitliche Beratung zur Beikost-Einführung und Beikost-Gabe für das Kind/die Kinder des/der Auftraggebers:in während des ersten Lebensjahrs und darüber hinaus (ersetzt keinen Erste-Hilfe-Kurs)
-
Partnerschaft, Elternschaft, Umgang mit den eigenen Kindern im Allgemeinen oder in besonderen Situationen
-
Wiedereinstieg in den Beruf nach Elternzeit.
(2) Die Beratung erfolgt auf der Grundlage der zwischen den Parteien vorbereitenden - mündlich oder schriftlich - ausgetauschten Informationen und Unterlagen. Die Beraterin wird die von ihr angewandten Methoden, ihre Funktionsweisen und Zwecke sowie die Risiken und die möglichen Ergebnisse in jeder Phase der Beratung offen legen. Sie verpflichtet sich zu Ehrlichkeit, Offenheit, Neutralität und Transparenz.
Zu Beginn des Prozesses werden die Ziele des/der Auftraggebers*in mit der Beraterin abgesprochen und festgehalten.
4. Ort und Zeit der Beratertätigkeit
(1) Die Beratung findet in Form von persönlichen/ telefonischen Gesprächen oder online per Videotelefonie (z.B. Zoom, etc.) statt.
(2) Beratungstermine werden zwischen den Parteien individuell vorab vereinbart.
(3) Die Beraterintätigkeit kann, sofern persönlich, im häuslichen Umfeld der Auftraggeber oder im Krankenhaus stattfinden. Online- und telefonische Beratungen finden im häuslichen Umfeld der Beraterin und des Auftraggebers statt. Bei Nutzung von „Zoom“ ist der Auftraggeber mit den ensprechenden Datenschutzbedingungen einverstanden.
5. Pflichten des/r Auftraggebers*in
(1) Dem/der Auftraggeber*in unterliegt zu jeder Zeit die volle Verantwortung und Entscheidungsfreiheit über den Verlauf oder den Abbruch der Beratung. Für den Ablauf der Sitzungen oder sonstigen Maßnahmen bedarf es immer der Zustimmung des/r Auftraggebers*in.
(2) Der/die Auftraggeber*in ist selbst und in vollem Maße für eine gesunde und geeignete Umgebung verantwortlich.
6. Verschwiegenheit
(1) Die Beraterin verpflichtet sich, über alle ihr zur Kenntnis gelangten persönlichen Angelegenheiten, auch über die Beendigung des Beratungsverhältnisses hinaus, Stillschweigen gegenüber jedermann zu bewahren.
(2) Eine Auskunftserteilung kann nur nach vorheriger Genehmigung in Textform (z.B. E-Mail) durch den/die Auftraggeber*in erfolgen.
(3) Von der Verschwiegenheitsverpflichtung ausgenommen sind gesetzliche Auskunfts- und Meldepflichten, zum Beispiel steuerlicher Natur.
(4) Der Auftraggeber gestattet der Beraterin die Daten der Sitzungen anonymisiert zu wissenschaftlichen Zwecken (z.B. Fachausarbeitungen) oder Fallbesprechungen zu verwenden.
7. Beginn des Beratervertrages
(1) Der Vertragsabschluss kommt mit der Vereinbarung eines Termins zustande. Termine werden nach Bedarf per E-Mail, WhatsApp oder über das Website-Kontaktformular vereinbart. Damit akzeptiert der Auftraggeber die allgemeinen Geschäftsbedingungen.
8. Dauer der Beratung/Termine
(1) Die Beraterin bietet neben individuellen Einzelberatungen auch unterschiedlich lange Beratungspakete an.
(2) Die übliche Dauer einer Beratung (Einzelstunde) beträgt zwischen 45-60 Minuten, solange nichts Abweichendes vereinbart wurde. Sollte die Beratung länger dauern, wird ggf. ein weiterer Termin notwendig werden. Bei Schlafberatungen ist ggf. ein Schlafprotokoll notwendig, welches vor dem Termin von den Eltern geführt (zwischen 3 und 14 Tagen) und anschließend durch die Begleiterin ausgewertet wird.
(3) Termine werden nach Bedarf per E-Mail, telefonisch oder über das Website-Kontaktformular, vereinbart und anschließend durch die Zusendung einer Zusage bestätigt.
(4) Der/die Auftraggeber*in hat das Recht, vereinbarte Termine bis 24 Stunden im Voraus abzusagen, ohne dass für diese Termine Honorarzahlungen anfallen. Termine, die nach Ablauf dieser Frist seitens des Auftraggebers abgesagt werden, werden mit 50% des Honorars in Rechnung gestellt. Bei Absage am Tag des Beratungstermins werden grundsätzlich 100% des Honorars fällig. Wird ein Termin nicht abgesagt, der Auftraggeber nimmt aber nicht teil, wird die volle erste Stunde (100€) berechnet.
9. Honorar und Zahlungsmodalitäten
(1) Angefallene Fahrtkosten der Beraterin werden mit 0,50 EUR pro Kilometer Fahrstrecke ab der o.g. Anschrift der Beraterin berechnet. Für die Strecke wird stets die kürzeste Google Maps Strecke genutzt.
(2) Die Beraterin rechnet die erbrachten Leistungen zum Ende des Beratungsprozesses, spätestens jedoch nach zwei Monaten ab.
(3) Beratungseinheit: Es erfolgt eine halbstündliche Abrechnung (50 Euro/ 30 Minuten)
(4) Bei „Notfallterminen“ innerhalb von 24h, an Wochenenden und Feiertagen wird eine Zulage von 20% auf das Honorar angerechnet. Hier obliegt es der Begleiterin, ob ein Termin möglich gemacht werden kann.
(5) Ausfall: Für Einzeltermine (Workshops, Einzelberatungen etc.), die aus persönlichen Gründen der Begleiterin ausfallen, werden entsprechend Ersatztermine als Präsenz- oder Onlinevariante angeboten. Die ursprünglich gebuchte Dienstleistung bleibt bei einer Durchführung als Online-Veranstaltung in ihren Hauptmerkmalen gleich.
10. Haftungsbegrenzung
Die Beraterin haftet ausschließlich für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertrags- oder Pflichtverletzung beruhen.
11. Schlussbestimmungen
(1) Alle Änderungen oder Ergänzungen dieser Allgemeinen Beratungsbedingungen sind nur wirksam, wenn sie schriftlich abgeschlossen oder schriftlich wechselseitig bestätigt worden sind. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses. Sollte eine Bestimmung dieser allgemeinen Beratungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dieser Beratungsbedingungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzlich zulässige Bestimmung, die dem Gewollten am nächsten kommt. Dies gilt auch im Falle einer unbeabsichtigten Regelungslücke.
Berlin, den 01.07.2025